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Mieten, Wohnen & Stadtentwicklung

Seit 2014 wurde in Charlottenburg-Wilmersdorf keine Sozialwohnung, keine preiswerte und keine kommunale Wohnung neu gebaut. Seit 2018 wurde Abriss von Wohnraum in über 160 Fällen vom CDU-Stadtrat genehmigt, bisher entstand dafür aber nicht eine gesetzlich vorgeschriebene Ersatzwohnung. Spekulativem Leerstand von Wohnraum wird kaum nachgegangen. Auch die vom Senat bereitgestellten Mittel für kostenlose Mieter:innenberatungen werden nicht voll ausgeschöpft. Im Vergleich mit anderen besonders von Ferienwohnungen und Leerstand betroffenen Bezirken zeigt sich, dass unser Bezirksamt Immobilienspekulant:innen kaum etwas entgegensetzt. Es ist unsere Aufgabe, dies gemeinsam mit der Mieter:innenbewegung zu ändern. Lange mussten wir für die Einrichtung erster Milieuschutzgebiete kämpfen. Wir brauchen weitere Milieuschutzgebiete, eine konsequente Verfolgung von Leerstand, einen sofortigen Stopp des Abriss von Wohnraum, die harte Durchsetzung des Verbots von Leerstand und Zweckentfremdung von Wohnraum und eine Bauoffensive für Sozialwohnungen.

Unsere Initiativen zu Mieten, Wohnen & Stadtentwicklung:


Kein kommerzieller Stadionneubau im Olympiapark!

Wie Anfang April bekannt wurde, schlägt die Berliner Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) für Herthas geplanten Stadionneubau eine Fläche im Olympiapark nördlich des Maifelds vor. Die Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf stellt sich mit einem Antrag in der BVV gegen den Neubau eines weiteren Stadions an dieser Stelle.

Dazu erklärt Dr. Anne Zetsche, Sprecherin der Linksfraktion für Sport:

„Den Neubau einer kommerziellen Fußballarena in direkter Nachbarschaft des Olympiastadions lehnen wir sowohl aus Gründen des Denkmal- als auch des Umwelt- und Klimaschutzes ab. Dieser Ort muss sowohl als Erinnerung an die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus sowie als größtenteils unversiegelte Grünfläche in seiner Gesamtheit erhalten bleiben.  

Außerdem handelt es sich hierbei aber um eine von vielen Athlet:innen und Vereinen gemeinschaftlich genutzte Trainings- und Vereinsfläche. Diesen Ort nun mit einem Fußballstadion allein für Hertha BSC sowie weiteren Parkplätzen und Gebäuden zu betonieren und zu privatisieren, empfinden wir als fatales Signal an den Breitensport und die gesamte Stadtgesellschaft. Der Olympiapark bleibt für alle da!“