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Umwelt- & Klimaschutz

Wir möchten Charlottenburg-Wilmersdorf zu einem lebenswerten Bezirk für alle machen und zugleich einen Beitrag zum Schutz des globalen Klimas leisten. Dazu braucht es nicht nur einen sozialen, sondern auch einen ökologischen Wandel. Dazu gehört für uns der Schutz von Grün- und Kleingartenflächen, denn diese leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Erholung für alle Bevölkerungsschichten. Wir konnten uns erfolgreich dafür einsetzen, dass Charlottenburg-Wilmersdorf als zweiter Berliner Bezirk mit Ausrufung des Klimanotstands umfangreiche Maßnahmen zur Erreichung der Berliner Klimaziele einleiten wird. Alle Vorhaben des Bezirksamtes müssen nun unter einen Klimavorbehalt gestellt und klimafreundlichere oder bestenfalls klimaneutrale Alternativen müssen dabei abgewogen werden. Klimaschutz muss in unserer unmittelbaren Nachbarschaft beginnen!

Unsere Initiativen zum Umwelt- & Klimaschutz:


Öffentliches Grillen muss im Bezirk weiterhin möglich sein!

Der INSEL-Rat der Mierendorff-INSEL hat sich dafür ausgesprochen, das Goslarer Ufer umzugestalten und das Bezirksamt aufgefordert, das Grillen auf der einzigen öffentlichen Grillfläche im Bezirk zu untersagen. Die Linksfraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf stimmt den Plänen für vielfältige Nutzungen der Wiese für alle zu, fordert aber vom Bezirksamt die gleichzeitige Ausweisung einer Ausweichfläche für das öffentliche Grillen.

Frederike-Sophie Gronde-Brunner, Ko-Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umwelt und Klimaschutz der Linksfraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf: „Wir freuen uns über die rege Beteiligung am INSEL-Rat und die erarbeiteten Vorschläge aus der Stadtgesellschaft zur Umgestaltung des Goslarer Ufer für alle Menschen im Kiez. Allerdings hätten wir uns erhofft, dass der öffentliche Grillplatz erhalten bleibt, mit einer entsprechenden Umgestaltung, die dem Umweltschutz gerecht wird. Denn die Fläche am Goslarer Ufer weist eine hohe Übernutzung auf und wegen fehlender, ausreichend großer Abfallbehälter belasten Müllberge die Umwelt. Dieser Zustand ist angesichts der Klimakatastrophe sowie für die Anwohner:innen auf Dauer natürlich nicht tragbar.  

Doch die Schließung der einzigen öffentlichen Grillfläche des Bezirks ist keine Lösung. Das Bezirksamt muss eine geeignete Ersatzfläche ausweisen. Ein Grill-Verbot würde vielen Menschen, die über keine eigene Terrasse oder Kleingarten verfügen, die Möglichkeit nehmen, im Sommer aus der Enge der eigenen vier Wände auszubrechen und gemeinschaftlich zu grillen. Illegales Grillen, noch mehr Müll an unzugänglicheren Orten sowie ein Ausweichen auf angrenzende Flächen in den anderen Berliner Bezirken wären die Folge. Für eine Umgestaltung der Fläche am Goslarer Ufer sind wir offen, fordern aber Ausgleichsflächen zum legalen Grillen, ein wirksames Abfallkonzept und künstlerische Maßnahmen zur Sensibilisierung der Nutzer:innen zu den Folgen von liegengelassenen Abfall, um eine Vermüllung und Übernutzung zukünftig zu vermeiden. Ebenfalls denkbar sind öffentliche und fest installierte Gemeinschaftsgrills – eine ökologisch nachhaltigere Herangehensweise, um das Grillen für alle zu ermöglichen.“