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Umwelt- & Klimaschutz

Wir möchten Charlottenburg-Wilmersdorf zu einem lebenswerten Bezirk für alle machen und zugleich einen Beitrag zum Schutz des globalen Klimas leisten. Dazu braucht es nicht nur einen sozialen, sondern auch einen ökologischen Wandel. Dazu gehört für uns der Schutz von Grün- und Kleingartenflächen, denn diese leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Erholung für alle Bevölkerungsschichten. Wir konnten uns erfolgreich dafür einsetzen, dass Charlottenburg-Wilmersdorf als zweiter Berliner Bezirk mit Ausrufung des Klimanotstands umfangreiche Maßnahmen zur Erreichung der Berliner Klimaziele einleiten wird. Alle Vorhaben des Bezirksamtes müssen nun unter einen Klimavorbehalt gestellt und klimafreundlichere oder bestenfalls klimaneutrale Alternativen müssen dabei abgewogen werden. Klimaschutz muss in unserer unmittelbaren Nachbarschaft beginnen!

Unsere Initiativen zum Umwelt- & Klimaschutz:


Ost-West-Radschnellverbindung jetzt als Pop-Up-Radweg umsetzen!

Der Bau der Ost-West-Radschnellverbindung von Spandau durch Charlottenburg, über Mitte in den Berliner Osten verzögert sich weiter. Baubeginn soll nach Auskunft der Senatsverwaltung erst 2026 sein, die Fertigstellung ist für 2030 geplant. Die Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf fordert in einem Antrag in der BVV, den Abschnitt durch den Bezirk jetzt als Pop-Up-Radweg umzusetzen.

Dazu erklärt Frederike-Sophie Gronde-Brunner, Ko-Vorsitzende und Sprecherin für Verkehr der Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf:

„Baubeginn 2026, Fertigstellung voraussichtlich 2030 – das klingt nach einem schlechten Scherz für alle Pendler:innen, die mit dem Rad durch die Stadt unterwegs sind. So lange kann die Verkehrswende in Berlin unmöglich warten. Die Infrastruktur für Radfahrer:innen muss jetzt ausgebaut werden, wenn wir es mit Vision Zero, einer nachhaltigen Verkehrswende und der Einsparung von mindestens 70 Prozent CO2-Emmision bis 2030 ernst meinen wollen.

Daher fordern wir das Bezirksamt auf, sich für die schnelle Ausweisung eines Pop-Up-Radweg entlang der mehrspurigen Heerstraße, des Kaiserdamms und der Bismarckstraße einzusetzen. Besonders auf der Bismarckstraße mit fünf Autospuren ist hierfür genügend Platz vorhanden. Bis zur endgültigen Fertigstellung der Radschnellverbindung wäre so kostengünstig und mit einfachen Mitteln ein Anfang für sicheres und klimaschonendes Pendeln gemacht.