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Soziale Teilhabe

Charlottenburg-Wilmersdorf ist der sozial am stärksten gespaltene Bezirk in Berlin – wie der auf Grund unserer Forderung aufgelegte  bezirkliche Reichtumsbericht zeigt. Wir müssen Bewohner:innen in angespannten Kiezlagen besser unterstützen und hier soziale Infrastrukturen ausbauen. In den letzten drei Jahren hat sich die Zahl der Wohnungslosen in unserem Bezirk vervierfacht. Die Wohnungslosenstätte City Station ist unterfinanziert, die Bahnhofsmission am Zoo platzt aus allen Nähten – nur 150 m Luftlinie entfernt steht das Hotel Waldorf Astoria, das nie mehr als zur Hälfte ausgelastet ist. Wir finden uns mit dieser sozialen Ungerechtigkeit nicht ab. Wir setzen uns dafür ein, dass der Bezirk Wohnungen für Geflüchtete errichtet und lösungsorientiert mit der zuständigen Senatsverwaltung zusammenarbeitet. Außerdem fordern wir ein Pilotprojekt zur Aussetzung von Hartz IV-Sanktionen. Mit der Gängelung und Existenzbedrohung von Leistungsempfänger:innen muss Schluss sein!

Unsere Initiativen zu sozialer Teilhabe:

Legionellenbelastung Angerburger Allee: Immer wieder Ärger mit Adler

Frederike-Sophie Gronde-Brunner

Auf Nachfragen der Linksfraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf wurde bekannt, dass das Leitungswasser in der Großsiedlung Angerburger Allee in Berlin Westend noch immer eine mittlere bis hohe Belastung mit Legionellen aufweist. Die Linksfraktion kritisiert die anhaltende Gesundheitsbelastung und die fehlende Informationsweitergabe an die Mieter:innen durch den Eigentümer Adler.

Frederike-Sophie Gronde-Brunner, Ko-Fraktionsvorsitzende:
„Seit Jahren ist die gesundheitliche Belastung der Mieter:innen in der Angerburger Allee durch Legionellen im Trinkwasser bekannt. Erst auf unseren Druck hin wurde das Bezirksamt tätig und überwacht seit 2022 die Messwerte.
Umso unverständlicher ist für uns, dass die Mieter:innen auch vier Jahre später immer noch mit teils hohen Belastungen leben müssen, bei denen ernsthafte gesundheitlich Beschwerden drohen. Noch mehr entsetzt uns aber, dass die Bewohner:innen von Skandalvermieter Adler nicht einmal mehr informiert werden.
Die Antworten des Bezirksamts auf unsere Anfragen zeigen, dass sich sowohl Adler als auch das Gesundheitsamt mit der anhaltenden Gesundheitsbelastung scheinbar abgefunden haben. Das ist eine Frechheit. Die Mieter:innen haben ein Recht auf Information, sauberes Trinkwasser und gesundheitliche Unversehrtheit!“

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