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Verkehr

Jährlich werden zahlreiche Fußgänger:innen und Radfahrer:innen durch Autoverkehr in Charlottenburg-Wilmersdorf verletzt oder getötet. Der Grund ist eine Verkehrsinfrastruktur, die schwächere Verkehrsteilnehmer:innen gegenüber Kraftfahrzeugen vernachlässigt. Hier muss der Bezirk endlich mehr tun, denn der Umbau der autogerechten hin zu einer menschengerechten Stadt geht entschieden zu langsam voran. Viele Fahrradwege im Bezirk stammen aus den 1960er Jahren, sie sind zu schmal und meist kaputt. Hauptstraßen wie  der Ku‘damm haben gar keinen Fahrradstreifen. Das Geld für den Ausbau und die Sanierung von Radwegen stünde dem Bezirk seitens der Landesebene zur Verfügung, doch ruft er es nicht ab. Viele Anwohner:innen haben angesichts der Untätigkeit des Bezirksamts keine Geduld mehr. Sie schließen sich in Initiativen zusammen und kämpfen beispielsweise für eine Verkehrsberuhigung nach dem in Barcelona erprobten Konzept der „Superblocks“. Wir möchten sie dabei unterstützen und endlich dafür sorgen, dass der Raum in unseren Kiezen zugunsten aller Menschen umverteilt wird und Anwohner:innen diese kreativ als Begegnungszonen gestalten können.

Unsere verkehrspolitischen Initiativen:

Rolle rückwärts vom Abbau des Radwegs Kantstraße: Widerstand gegen die CDU lohnt sich!

Frederike-Sophie Gronde-Brunner

Unfassbar, dass erst Klage eingereicht werden muss, damit der CDU-Senat seine Pläne zum Abbau des Radwegs Kantstraße stoppt. Die Zahlen der Deutschen Umwelthilfe sprechen eine eindeutige Sprache: der Autoverkehr wurde deutlich reduziert, während der Radverkehr um 232 Prozent stieg. Ein voller Erfolg! Dass die CDU-Auspuffsenatorin diese Zahlen ignoriert und den Radverkehr auf eine gemeinsame Spur mit den Bussen zwingen will, ist reine Ideologie. Die vorläufige Rolle rückwärts der Senatsverwaltung aus Angst vor Klagen zeigt, auf welch wackeligen Beinen die chaotische CDU-Verkehrspolitik steht. Noch ist nichts verloren: der Radweg auf der Kantstraße muss bleiben und endlich als geschützter Radweg verstetigt werden! Dieser Senat hat sowas von fertig!

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