Zum Hauptinhalt springen

Verkehr

Jährlich werden zahlreiche Fußgänger:innen und Radfahrer:innen durch Autoverkehr in Charlottenburg-Wilmersdorf verletzt oder getötet. Der Grund ist eine Verkehrsinfrastruktur, die schwächere Verkehrsteilnehmer:innen gegenüber Kraftfahrzeugen vernachlässigt. Hier muss der Bezirk endlich mehr tun, denn der Umbau der autogerechten hin zu einer menschengerechten Stadt geht entschieden zu langsam voran. Viele Fahrradwege im Bezirk stammen aus den 1960er Jahren, sie sind zu schmal und meist kaputt. Hauptstraßen wie  der Ku‘damm haben gar keinen Fahrradstreifen. Das Geld für den Ausbau und die Sanierung von Radwegen stünde dem Bezirk seitens der Landesebene zur Verfügung, doch ruft er es nicht ab. Viele Anwohner:innen haben angesichts der Untätigkeit des Bezirksamts keine Geduld mehr. Sie schließen sich in Initiativen zusammen und kämpfen beispielsweise für eine Verkehrsberuhigung nach dem in Barcelona erprobten Konzept der „Superblocks“. Wir möchten sie dabei unterstützen und endlich dafür sorgen, dass der Raum in unseren Kiezen zugunsten aller Menschen umverteilt wird und Anwohner:innen diese kreativ als Begegnungszonen gestalten können.

Unsere verkehrspolitischen Initiativen:

Statement zum gestrigen Unfalltod eines Fußgängers auf der Königin-Elisabeth-Straße

Frederike-Sophie Gronde-Brunner

„Der schreckliche Unfalltod eines Fußgängers auf der Königin-Elisabeth-Straße zeigt erneut: Die A100-Umleitung ist nicht sicher! Zurecht warnt die Initiative der Anwohner:innen der Königin-Elisabeth-Straße seit über einem Jahr vor den Folgen des Umleitungsverkehrs der A100 durch ein Wohngebiet. Es ist absolut unverständlich, dass die Sicherheit und Gesundheit von Fußgänger:innen und Anwohner:innen in diesem Berliner Senat einfach keine Priorität haben und Unfälle in Kauf genommen werden! Es braucht ein sofortiges Durchfahrverbot für den LKW- und Schwerlastverkehr mit einer großräumigen Umfahrungslösung, um die Anwohner:innen endlich zu schützen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Opfers.“

„Der schreckliche Unfalltod eines Fußgängers auf der Königin-Elisabeth-Straße zeigt erneut: Die A100-Umleitung ist nicht sicher! Zurecht warnt die Initiative der Anwohner:innen der Königin-Elisabeth-Straße seit über einem Jahr vor den Folgen des Umleitungsverkehrs der A100 durch ein Wohngebiet. Es ist absolut unverständlich, dass die Sicherheit und Gesundheit von Fußgänger:innen und Anwohner:innen in diesem Berliner Senat einfach keine Priorität haben und Unfälle in Kauf genommen werden! Es braucht ein sofortiges Durchfahrverbot für den LKW- und Schwerlastverkehr mit einer großräumigen Umfahrungslösung, um die Anwohner:innen endlich zu schützen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Opfers.“

– Frederike-Sophie Gronde-Brunner, Ko-Fraktionsvorsitzende

Zurück zum Kopf der Seite