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„Am Spreebord“: Dreistes Feilschen des Investors um Sozialwohnungen im Ausschuss

Am 5. Juni wurde dem Stadtentwicklungsausschuss das Projekt „Am Spreebord“ vorgestellt. Im Vergleich zum Werkbundprojekt soll die Anzahl der Wohneinheiten halbiert werden, die Büro- und Gewerbeflächen werden dagegen massiv erweitert. Der Investor möchte die verblieben 180 Sozialwohnungen gegen den Sozialcampus ausspielen. Die Linksfraktion bringt deshalb einen Antrag in die Juni-BVV ein, in dem das Bezirksamt aufgefordert wird, an den alten Planungszielen festzuhalten.

„Das Projekt bricht leider mit den sinnvollen städtebaulichen, sozialen und ökologischen Zielen des Werkbundstadtprojektes. Es ist unverantwortlich, die Anzahl der Sozialwohnungen zu halbieren und dafür viel hochpreisiges Gewerbe und Bürohochhäuser realisieren zu wollen. Der Mierendorff-Kiez braucht keine Hochhäuser, sondern bezahlbaren Wohnraum und günstige Gewerbeflächen. Die Errichtung eines Sozialcampus ist eine gute Idee, doch das dieser bei den Sozialwohnungen angerechnet werden soll, ist eine Unverschämtheit. Das Berliner Modell gilt für alle Investoren in Berlin, auch in Charlottenburg-Wilmersdorf", erklärt Niklas Schenker, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Stadtentwicklung und Wohnen der Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf.


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