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Kein Abriss von günstigen Wohnheimplätzen in der Reichsstraße

Die zwei Türme des Wohnheims Reichsstraße 53-58 mit insgesamt 244 Zimmern sollen abgerissen werden. Die monatliche Miete der möblierten Zimmer beträgt nur 350€ -380€. Ersetzt werden sollen die Türme durch einen Gebäuderiegel, der an den Altbaubestand in der Reichsstraße 52 anschließt. Der geplante mietpreisgebundene Wohnraum beschränkt sich im Entwurf auf zwei der zehn miteinander verbundenen Einzelgebäude, die am verkehrsreichen Spandauer Damm liegen.

„Die Wohnsituation in Berlin wird nicht nur für Studierende immer prekärer, auch Auszubildende haben große Probleme, ein bezahlbares Zimmer zu finden. Etwa 4000 Bewerber*innen stehen auf der Warteliste des Studierendenwerks, die hohen Wohnkosten dürften zudem ein Grund für mehr als 1.700 unbesetzte Ausbildungsplätze sein. Vor diesem Hintergrund ist es absurd, dass die IHK das Wohnheim in der Reichsstraße an einen Investor verkauft hat, der es abreißen möchte. Hier befindet sich einer von wenigen Orten im Bezirk, wo neben Studierenden auch Auszubildende ein bezahlbares Zimmer finden. Auch ökologisch wäre es deutlich sinnvoller den Bestand, z.B. mit den neuen Förderprogrammen des Senats, energetisch zu sanieren, anstatt es abzureißen“, so Niklas Schenker, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Stadtentwicklung und Wohnen der Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf.


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