Legionellenbelastung Angerburger Allee: Immer wieder Ärger mit Adler
Auf Nachfragen der Linksfraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf wurde bekannt, dass das Leitungswasser in der Großsiedlung Angerburger Allee in Berlin Westend noch immer eine mittlere bis hohe Belastung mit Legionellen aufweist. Die Linksfraktion kritisiert die anhaltende Gesundheitsbelastung und die fehlende Informationsweitergabe an die Mieter:innen durch den Eigentümer Adler.
Frederike-Sophie Gronde-Brunner, Ko-Fraktionsvorsitzende:
„Seit Jahren ist die gesundheitliche Belastung der Mieter:innen in der Angerburger Allee durch Legionellen im Trinkwasser bekannt. Erst auf unseren Druck hin wurde das Bezirksamt tätig und überwacht seit 2022 die Messwerte.
Umso unverständlicher ist für uns, dass die Mieter:innen auch vier Jahre später immer noch mit teils hohen Belastungen leben müssen, bei denen ernsthafte gesundheitlich Beschwerden drohen. Noch mehr entsetzt uns aber, dass die Bewohner:innen von Skandalvermieter Adler nicht einmal mehr informiert werden.
Die Antworten des Bezirksamts auf unsere Anfragen zeigen, dass sich sowohl Adler als auch das Gesundheitsamt mit der anhaltenden Gesundheitsbelastung scheinbar abgefunden haben. Das ist eine Frechheit. Die Mieter:innen haben ein Recht auf Information, sauberes Trinkwasser und gesundheitliche Unversehrtheit!“

