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Bildung, Kultur & Sport

Bildung, Kultur und Sport ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und müssen für alle Einwohner:innen des Bezirks gleichermaßen möglichst kostengünstig zur Verfügung stehen. Im gesamten Bezirk braucht es mehr Freiflächen für unkommerzielle Kunst und Kultur, sowie bezahlbaren Raum für Ateliers, Lager oder Proben für Künstler:innen. Charlottenburg-Wilmersdorf hinkt bezüglich seiner vorhandenen Bibliotheksflächen und deren Ausstattung gewaltig hinterher. Wir setzen uns dafür ein, dass die Bezirksbibliotheken zu einem Ort der Bildungsgerechtigkeit werden,  an dem Menschen aller Altersklassen kostenlos Förderangebote in Anspruch nehmen, sich musikalisch oder technisch ausprobieren und seriös Informationen recherchieren können. Mit einem auf unsere Initiative entstehenden neuen Skatepark verbessert sich nicht nur das Freizeitangebot in Charlottenburg-Wilmersdorf – eine lange im Bezirk vernachlässigte Sportart bekommt damit endlich eine würdige Sportstätte für Leistungs- und Breitensportler:innen.

Unsere Initiativen zu Bildung, Kultur & Sport


Kein kommerzieller Stadionneubau im Olympiapark!

Wie Anfang April bekannt wurde, schlägt die Berliner Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) für Herthas geplanten Stadionneubau eine Fläche im Olympiapark nördlich des Maifelds vor. Die Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf stellt sich mit einem Antrag in der BVV gegen den Neubau eines weiteren Stadions an dieser Stelle.

Dazu erklärt Dr. Anne Zetsche, Sprecherin der Linksfraktion für Sport:

„Den Neubau einer kommerziellen Fußballarena in direkter Nachbarschaft des Olympiastadions lehnen wir sowohl aus Gründen des Denkmal- als auch des Umwelt- und Klimaschutzes ab. Dieser Ort muss sowohl als Erinnerung an die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus sowie als größtenteils unversiegelte Grünfläche in seiner Gesamtheit erhalten bleiben.  

Außerdem handelt es sich hierbei aber um eine von vielen Athlet:innen und Vereinen gemeinschaftlich genutzte Trainings- und Vereinsfläche. Diesen Ort nun mit einem Fußballstadion allein für Hertha BSC sowie weiteren Parkplätzen und Gebäuden zu betonieren und zu privatisieren, empfinden wir als fatales Signal an den Breitensport und die gesamte Stadtgesellschaft. Der Olympiapark bleibt für alle da!“