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Umwelt- & Klimaschutz

Wir möchten Charlottenburg-Wilmersdorf zu einem lebenswerten Bezirk für alle machen und zugleich einen Beitrag zum Schutz des globalen Klimas leisten. Dazu braucht es nicht nur einen sozialen, sondern auch einen ökologischen Wandel. Dazu gehört für uns der Schutz von Grün- und Kleingartenflächen, denn diese leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Erholung für alle Bevölkerungsschichten. Wir konnten uns erfolgreich dafür einsetzen, dass Charlottenburg-Wilmersdorf als zweiter Berliner Bezirk mit Ausrufung des Klimanotstands umfangreiche Maßnahmen zur Erreichung der Berliner Klimaziele einleiten wird. Alle Vorhaben des Bezirksamtes müssen nun unter einen Klimavorbehalt gestellt und klimafreundlichere oder bestenfalls klimaneutrale Alternativen müssen dabei abgewogen werden. Klimaschutz muss in unserer unmittelbaren Nachbarschaft beginnen!

Unsere Initiativen zum Umwelt- & Klimaschutz:


Kein kommerzieller Stadionneubau im Olympiapark!

Wie Anfang April bekannt wurde, schlägt die Berliner Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) für Herthas geplanten Stadionneubau eine Fläche im Olympiapark nördlich des Maifelds vor. Die Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf stellt sich mit einem Antrag in der BVV gegen den Neubau eines weiteren Stadions an dieser Stelle.

Dazu erklärt Dr. Anne Zetsche, Sprecherin der Linksfraktion für Sport:

„Den Neubau einer kommerziellen Fußballarena in direkter Nachbarschaft des Olympiastadions lehnen wir sowohl aus Gründen des Denkmal- als auch des Umwelt- und Klimaschutzes ab. Dieser Ort muss sowohl als Erinnerung an die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus sowie als größtenteils unversiegelte Grünfläche in seiner Gesamtheit erhalten bleiben.  

Außerdem handelt es sich hierbei aber um eine von vielen Athlet:innen und Vereinen gemeinschaftlich genutzte Trainings- und Vereinsfläche. Diesen Ort nun mit einem Fußballstadion allein für Hertha BSC sowie weiteren Parkplätzen und Gebäuden zu betonieren und zu privatisieren, empfinden wir als fatales Signal an den Breitensport und die gesamte Stadtgesellschaft. Der Olympiapark bleibt für alle da!“