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Pressemitteilung: Grundstückspreise in Charlottenburg-Wilmersdorf explodieren: Spekulation stoppen!

Wie auf eine schriftliche Anfrage der Linksfraktion (Drucksache 0205/5) bekannt wurde, sind die Bodenpreise in Charlottenburg-Wilmersdorf seit 2014 enorm gestiegen: Die Grundstückspreise für Gewerbeflächen haben sich verdreifacht (von 2014 270 Euro/qm auf 2018 940 Euro/qm) und die Grundstückspreise für Gemeinbedarfsflächen haben sich verdoppelt (von 2014 300 Euro/qm auf 2018 750 Euro/qm). Selbst bereits hochpreisige Grundstückspreise in den Kerngebieten sind noch einmal enorm gestiegen (von 2014 4430 Euro/qm auf 2018 6830 Euro/qm).
Besonders dramatisch ist die Situation für den Wohnungsbau: Grundstückspreise für Wohnungsbauflächen mit einer Geschossflächenzahl (GFZ) ab 2,0 haben sich fast verfünffacht (von 2014 880 Euro/qm auf 2018 3960 Euro/qm), für Wohnungsbau mit einer GFZ bis 0,6 verdoppelt (2014 590 Euro/qm auf 2018 1200 Euro/qm).
„Die steigenden Bodenpreise sind wirklich dramatisch und ein Ergebnis von Spekulation auf steigende Mieten! Der Markt regelt es nicht – wir brauchen eine Bodenpreisbremse und müssen die Spekulation mit Betongold stoppen! Städtische Wohnungsbaugesellschaften müssen ihren Bestand erhöhen, u.a. indem sie Vorkaufsrechte, dort wo es geht, nutzen. Das wirkt preisdämpfend. Mit der Verschärfung des Zweckentfremdungsverbotes bekommen die Bezirke zudem ein wirkungsvolles Instrument, um gegen spekulativen Leerstand vorzugehen!“, so Niklas Schenker, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Stadtentwicklung und Wohnen.


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